Pressespiegel...

Bonner Rundschau
Virtuose des intellektuellen Unfugs                    

Uns Deutschen sagt man nicht unbedingt nach, den

Engländern in Sachen Humor ernsthafte Konkurrenz

zu machen. Eine "kabarettistisch-musikalische Englandreise" ist für ein deutsches Ensemble eine Rechnung mit einigen Unbekannten. Wer so denkt, kann allerdings Herrn Rössler und sein Tiffany-Ensemble noch nicht erlebt haben. Die fünfköpfige Besetzung bescherte in der Post Tower Lounge den Gästen einen Sonntagvormittag, wie er vergnüglicher kaum sein kann. Besetzt ist das Quintett als kleines Salonorchester: zwei Violinen (Zoltan und Rosalind Oppelcz), ein Cello (Insa Schirmer), ein Kontrabaß (Paul G. Ulrich) und am Klavier eben Herr Rössler. Seinen Vornamen Uwe kennen wahrscheinlich nur er und das Einwohnermeldeamt seiner Heimatstadt Düsseldorf. Rössler erweist sich mit seiner Moderation als Virtuose des intellektuellen Unfugs; Musikalisch ist das Ganze dafür umso vollständiger. Man staunte nicht schlecht, wo sich englisches Kolorit überall aufspüren läßt. Über die Filmmusik zu "Miss Marple" oder Elgars "Pomp and Circumstance"-Marsch wundert man sich in einem England-Programm kaum. Aber was ist mit den Soundtracks zu Disneys "Aristocats", zu "Pink Panther", zu "Singing In The Rain"? Die Einwände, das sei doch eher transatlantisch, zerstreut Herr Rössler: "Amerika war ja nun mal eine englische Kolonie". Und was nicht freiwillig mit ins Boot wollte, zog man eben an den Haaren hinein: Etwa Mozarts "Türkischen Marsch", den das Tiffany-Ensemble Margaret Thatcher widmete. Besser kann man Musikkabarett nicht machen. Chapeau, Damen und Herren! 
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Neue Westfälische Zeitung
„…Danach fand das fünfköpfige Tiffany-Ensemble tatsächlich auf der Bühne Platz. Als neue Stammband sind die Düsseldorfer eine gute Wahl. Sie schafften „Carmen“ in drei Minuten, schmissen als Hommage an Miss Marple, die „Lara Croft der 60er Jahre“ einen rasanten Boogie aufs Parkett und schmachteten mit Abbas „The Winner Takes It All“, bis alle ganz gerührt guckten.“
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Westdeutsche Zeitung
„…Für die Zuckerglasur auf die Wunden, die Malmsheimer mit Bravour in die Dreieinigkeit von Harmonie, Familie und Weihnachtsessen schlägt, ist das Tiffany-Ensemble zuständig. Zwei Geigen, Cello, Baß und Klavier fahren musikalisch Schlitten und bieten ein abwechslungsreiches Repertoire von Mozart, Tschaikowsky, Chopin bis Jingle Bells und Mission Impossible. Da kann der wohlgefällige Gleichklang von „Vom Himmel hoch“ sich plötzlich in eine Heavy-Metal-Version wandeln und das Cello mit dem Hustinetten-Bär ein Solo geben. Ein Programm zwischen Swinging Christmas und den genial-absurden Ergüssen Malmsheimers, das das Publikum im proppevollen Kom(m)ödchen so begeisterte, dass es sich für die höchst amüsante Vorstellung mit lang anhaltendem Applaus und Fußgetrommel bedankte.“
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Westfälische Rundschau
„…“At the Movies“ lautete der Titel des originellen Programms, mit dem Herr Rössler und sein Tiffany-Ensemble die Film- und Fernsehwelt durchstreiften. Henry Mancinis „Pink Panther“ schickten die fünf Virtuosen, allesamt hervorragende Musiker, dabei ebenso vergnügt auf die Pirsch wie sie James Bond gefühlvolle Liebesgrüße aus Moskau versenden ließen. Munter mischten sie dabei das Genre auf, gestanden dem Cello den Part einer E-Gitarre zu oder gesellten dem spritzigen Jazzsound der Katzenband aus „Aristocats“ ein klassisch angehauchtes Fugato zur Seite…. Mit leichter Hand, Spielfreude und Ideen eroberten die Musiker, allen voran Zoltan Oppelcz als exzellenter Geiger, ihr Publikum in weiter Runde.“
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Westfalen-Blatt
„…Dem Chor der himmlischen Chöre setzte das „Tiffany-Ensemble“ gekonnt das instrumentale Halleluja entgegen, das einfach nicht in der Spur bleiben wollte und immer wieder jazzig zu entgleisen drohte. Uwe Rössler, dessen trocken-humorige Moderation jeden Konsistenz-Vergleich mir einer altbackenen Aachener Printe aufnehmen kann, krempelte selbst schlichte TV-Serien-Melodien wie von „Cobra übernehmen Sie“ und „Biene Maja“ zu kunstvollen Serenaden um.“
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Bonner Anzeiger
„…Es war eine schöne Veranstaltung zwischen Dichtung und Wahrheit, wobei der Entertainer Uwe Rössler immer gerade noch die Kurve zum Festival-Motto „Rossija“ bekam. Dank netter Wortverdrehung hieß es dann mit Hildegard Knef „Für mich soll´s rote Russen regnen.“ Das Ensemble ließ dabei auf der musikalischen Seite nichts missen, spielte auf hohem musikalischem Niveau, ausdrucksvoll und virtuos. Begeisterter Applaus und selbstverständlich Zugaben.“
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Lippische Landes-Zeitung
„…Das Tiffany-Ensemble brachte im Fall übersteigerter Gefühlsausbrüche des Kabarettisten Jochen Malmsheimer Neutralisierung. Die „mehrfach begabten Menschen an den teuren Holzspielzeugen“ machten nicht nur einfach Musik. Das klassische „Vom Himmel hoch“ entglitt immer wieder in den Sog des Rock´n Roll, das „Ihr Kinderlein kommet“ bekam jazzigen Touch, und eine Etüde für Klavier von Chopin erhielt mit Violine, Cello und Kontrabaß eine nahezu dramatische Verstärkung, die unter die Haut ging. Dem Mozartjahr huldigte das Ensemble mit einem temperamentvollen Rondo, das der Pianist mit Entertainerqualität auch körperlich darzustellen wusste. Oder war es doch nur eine Anspielung auf Götz Alzmann, wie Malmsheimer vermutete? Egal, der ganze Abend war rund. Was mit dem Baum begann, mündete in der Bescherung und deckte thematisch wie musikalisch die Bandbreite des weihnachtlichen Geschehens und Gefühlserlebens in allen Nuancen ab. Einfach genial!“
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